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Musikalischer Rückblick auf 2012

30. Dezember 2012 – das letzte Konzert des Jahres für mich fand gestern statt. Den Jahresrückblick werde ich – wie im vergangenen Jahr auch – nur auf musikalischer Ebene vollziehen, da das Jahr an sich schnell vergessen werden kann (hier geht es zu den Jahren 2010, 2009, 2008, 2007).

Wie in jedem Jahr war ich auch 2012 wieder viel auf Tour und erlebte schöne Zeiten vor den Bühnen dieser Welt:

(direkter Sprung zur Tonträgerliste)

Januar:

Das musikalische Jahr begann am 06. Januar in der Leipziger Moritzbastei mit dem Planet Myer Day 10.
Architect gefielen mir sehr gut und hätten gern länger als 20 Minuten spielen können. Von Liquid Divine habe ich mir leider mehr versprochen, ich verließ vorzeitig die Tonne gen Bistro, wo ich bei Niveau Zero immer noch saß. Slave Republic wirkten wie ein Sono-Klon – leider nicht sehr aufregend. Haujobb waren auch recht enttäuschend – ich bin ab der Hälfte wieder raus ins Bistro gegangen, nämlich als Herr Myer verkündete, dies sei EBM…
Im Großen und Ganzen war der PMD X kein würdiger Einstieg ins Konzertjahr 2012, aber dafür habe ich eine Menge netter Leute getroffen und mit denen geplaudert.

Den würdigen Einstieg holte ich dann am 14. Januar – wieder in Leipzig, dieses Mal im Haus Auensee nach: Marc Almond! Toll! Eindeutig eines meiner Konzerthighlights 2012! Sehr ehrlich, offen, freundlich. Das war so schön!

Am 27. Januar ging es nach Braunschweig in die Meier Music Hall zu Project Pitchfork. Nicht das beste, aber auch bei Weitem nicht das schlechteste Konzert, welches ich von Peter Spilles & Co. sah.

Februar:

Rammstein

Rammstein

Endlich kann ich auch ein Häkchen auf meiner „Muss-ich-sehen“-Liste bei Rammstein machen. Am 03. Februar spielten sie in Hannover in der TUI-Arena. Und auch wenn der Termin nicht ungünstiger hätte sein können (ein sehr trauriges Ereignis und eine fette Erkältung ließen eigentlich keinen guten Abend erwarten), war es ein großartiges Konzert und ich bin froh, die feurigen Herren endlich mal gesehen zu haben. Davon ganz abgesehen, dass ich endlich mal wieder mit meiner besten Freundin konzerten konnte – liegen unsere musikalischen Interessen sonst konzertmäßig eher etwas auseinander.

Einen Tag später – am 04. Februar – führte uns unser Weg wieder nach Leipzig. In der Theaterfabrik gaben sich bei A Special Acoustic Evening In The Nursery, Neun Welten, Sieben und Evi Vine die Ehre. Leider hatte mich die Erkältung immer noch so sehr im Griff, dass ich den Abend nicht so genießen konnte, wie er es verdient hätte.

Wieder mit einem Ostseewochenende mit guten Freunden verbunden, war das Electrocution Festival im Rostocker M.A.U.-Club. Am 18. Februar veranstaltete der gute Intox-Matze bereits zum 4. Mal dieses Festival elektronischer Koppwackelmusike – in diesem Jahr mit Pokémon Reactor, Nordarr, Full Contact, NTRSN und Klutæ.

März:

Deichkind

Deichkind

Unbekannte Gefilde beschritt ich, als Milli mich fragte, ob ich am 03. März mit in den Beatclub Dessau zu Bodi Bill im Rahmen des Kurt Weill Festivals kommen würde. Bereut habe ich das nicht – das war ein spaßiger Abend.

Gleich eine Woche später fuhren wir wieder gen Dessau. Am 10. März spielten Spiritual Front ebenfalls während des Kurt Weill Festivals im Alten Theater. Ach, der schöne Simone. Ach, machen die Herren schöne Musik. Ach, war das ein schöner Abend.

Deichkind! Am 28. März in Braunschweig in der VW-Halle. Ein Wort: Fett!

Empusae auf dem ElektroAnschlag

Empusae auf dem ElektroAnschlag

Am 30./31. März fand in Altenburg zum 13. und (hoffentlich nur vorerst) letzten Mal der ElektroAnschlag statt. In der Tenne der Alten Brauerei erwartete den geneigten Besucher eine feine Mischung aus Ambient, Noise, IDM und allem, was sonst noch dazu gehört.

Freitag spielten: Heimstatt Yipotash, Beinhaus, Talvekoidik, La Nomenklatur, Empusae, Control, Synapscape (sollten mein Highlight werden, konnte ich aber leider nicht sehen), Absolute Body Control, Roger Rotor

Samstag waren am Start: M.A.O., P.A.L, Job Karma, Wieloryb, Objekt/Urian, Larvae, Chrysalide, Näo, Sonar

Bitte, bitte, bitte, lieber Gandy – mach weiter. Wie wäre es mit dem 14. EA im Jahr 2014? 🙂

April:

Der April war etwas ruhiger – dafür verschlug es uns aber für ein Wochenende in die Hauptstadt: das nächste Ziel war der Tresor in Berlin. Am 14. April spielten Combat Voice, K-Bereit und Vomito Negro das <common roots> Vol. IV – die Aftershowparty bestritten Intox-Matze, DJ Drill und Talla 2XLC.

Mai:

Am 02. Mai besuchte ich das Soap&Skin Konzert im Leipziger Centraltheater. Sehr beeindruckend!

Wieder nach Leipzig fuhr ich am 05. MaiFull Contact69 und Pokémon Reaktor spielten in der Villa.

Ein weiteres Highlight erlebte ich am 23. Mai: Austra im Centraltheater in Leipzig. Atemberaubende und sensationell gute Show! Support war Heidi Mortenson.

Schon am nächsten Tag fuhr ich wieder nach Leipzig – Zeit für das alljährlich zu Pfingsten stattfindende Wave Gotik Treffen (WGT):
24. Mai: Warmup in der Villa mit MRDTC und Pokémon Reaktor
25. Mai: In Slaughter Natives im Volkspalast, Kuppelhalle
26. Mai: Cent Ans De Solitude, Thorofon, Brighter Death Now im Anker
27. Mai: Escalator auf der Parkbühne; Empusae, Wieloryb, Sonar, Synapscape im Werk II
28. Mai: Subheim, Tzolk’in im Volkspalast, Kantine; Download mit Dead Voices on Air, Näo im Volkspalast, Kuppelhalle

Juli:

Unweit von hier – nämlich in Sandersleben – fand zum 8. Mal auf dem dortigen Sportplatz das Familientreffen statt.
Freitag, den 06. Juli, sah ich: Brigade Werther (leider nur noch die letzten 1,5 Songs – ich hab zu sehr getrödelt), The Invincible Spirit, Volvo 242, Psyche
Samstag, den 07. Juli: The Juggernauts, Neukampf vs. Amnistia, Darkmen, Spark!, Gaytron, Rummelsnuff, Pouppée Fabrikk

Vom 20. bis 23. Juli verschlug es uns wieder nach Köln, wo ich beim Amphi Festival auf dem Tanzbrunnen folgende Bands sah:
Samstag:
Spetsnaz bildeten einen schönen Einstieg ins Festival, sie gingen wie gewohnt gut ab.
Camouflage waren – wie zu erwarten – sehr schön.
Haujobb. Der Herr Myer könnte endlich mal den Spruch lassen „Das ist Electronic Body Music!“; der Spruch nervt irgendwie, wenn man weiß, wie er in den 90ern über EBM redete.
Sisters of Mercy haben gerockt – wir Mädels hatten Spaß.
DAF – keine Frage: viel Spaß gehabt!
Sonntag ging es dann eher übersichtlicher zu:
Conjure One waren auf dem Festival mein absolutes Highlight. Nachdem ursprünglich Front Line Assembly für das Festival angekündigt waren und – nach Front 242 – wieder abgesagt wurden, hieß es, dass Rhys Fulber mit Conjure One und einem Special Set als Wiedergutmachung einspringt. Das war es auch definitiv – eine großartige Songauswahl (auch von Delerium) und eine Lichtshow, die für viel Gänsehaut sorgten.
Den Headliner bildeten Project Pitchfork, welche für meinen Geschmack eindeutig viel zu viel Neues spielten.

September:

Auf unserem Großen Schloss hier in meiner Heimatstadt fand am 08. September die 5. Rocknacht statt. Musikalisch nicht meins, aber man hat mal ein paar Leute von hier getroffen. Markenzeichen ist eine lokale Nachwuchsband und Advance more music eine Coverband.

Oktober:

Am 05. Oktober sahen wir mal wieder Näo – sie spielten in Leipzig im Städtischen Kaufhaus, welches eine wirklich interessante Location ist.

Vom 12. bis 14. Oktober stand das Maschinenfest 2k12 in der Turbinenhalle in Oberhausen auf dem Plan.
Freitags-Lineup: Hydrone, Dirty K, Sabes, Hysteresis, Nin Kuji, The [Law-Rah] Collective, Hecq, Enduser, Sonar (hätte ich gern gesehen, aber ich war leider zu platt und musste ins Hotel)
Samstag: Oyaarss, Swanika, Syntech, Objekt/Urian, Flint Glass, Pow[d]er Pussy, Militia (hätte ich gern gesehen, aber die habe ich leider verquatscht), 100blumen, Winterkälte
Sonntag: 2kilos &more feat. Black Sifichi, Xanopticon, Underhill, Con-Dom, Geistform, Axiome, In Slaughter Natives, Haujobb, Roger Rotor (habe ich dann nur noch von draußen gehört)

Das Morphonic Lab XI: Wizja lockte uns am 20. Oktober nach Dresden in das Palais im Großen Garten. Es spielten Satori, 7JK, Job Karma und Sieben.

7JK auf dem Wroclaw Industrial Festival

7JK auf dem WIF

November:

Der November führte uns erstmals nach Polen zum Wroclaw Industrial Festival (WIF) in Wroclaw/Breslau, welches bereits zum 11. Mal statt fand und eine große Fangemeinde hat.

Am Donnerstag, den 08. November eröffneten 11 und Radio Royal bei der Warmup-Party das Festivalwochenende.
Am Freitag spielten: Scattered Order, The Juggernauts, SARDH, AIT!, DDAA, Section 25, Portion Control, Boyd Rice / NON

Dwarf Hunting in Wroclaw

Dwarf Hunting in Wroclaw

Am Samstag sahen wir: Nonstate, Wieloryb, 7JK, Tzolk’in, La Nomenklatur, Rome, Winterkälte, The Klinik

Breslau ist übrigens eine sehr schöne Stadt, die einen Besuch durchaus wert ist. Spaß macht vor allem das Dwarf Hunting.

Dezember:

Das Runes & Men Festival in Dresden sagte mir für den Dezember mehr zu als die weite Reise nach

Spiritual Front auf dem Runes & Men Festival

Spiritual Front auf dem Runes & Men Festival

Antwerpen zum BIMfest. So fuhr ich am 07. und 08. Dezember nach Dresden in die Reithalle.

Da ich nicht wirklich wusste, was auf mich zukommt, bin ich mit eher geringen Erwartungen in das Festivalwochenende gegangen und durchaus positiv überrascht worden. Es waren 2 Abende mit sehr schönen Konzerten.
Freitag: Jännerwein, Die Weiße Rose, Spiritual Front, Death In June (anfangs mit Miro Snejder)
Samstag: The Enchanted Wood, Arnica, Vurgart, Of The Wand And The Moon, Fire & Ice, Death In June (anfangs mit Miro Snejder)

Death in June auf dem Runes & Men Festival

Death in June auf dem Runes & Men Festival

Mein Highlight war wieder einmal Spiritual Front. Einfach nur schön.

Das letzte Konzert fand dann gestern, am 29. Dezember, im Dessauer Beatclub statt: The Bastards Are Back mit Pouppée Fabrikk. Leider musste ich noch während des Konzertes raus gehen, weil der Sound so

grottenschlecht war und nur gedröhnt hat, dass mir davon sowas von übel wurde. Doch – echt: die 200km Fahrt haben sich voll gelohnt. Zum Glück waren liebe Freunde dort, mit denen ich den Abend verbrachte, somit war die Fahrt nicht ganz umsonst. Schade. Hatte mich sehr auf das Konzert gefreut.

Ausblick auf das Konzertjahr 2013:

Einige Konzerte und Festivals stehen natürlich schon wieder auf dem Plan – ich bin gespannt, was noch dazu kommen wird.

Es folgt eine Auswahl der Konzerte, die bereits feststehen:

11. Januar: Planet Myer Day 11 in Leipzig (eigentlich wollte ich nicht wieder hin, aber ich kann nun doch nicht widerstehen)

09. Februar: Hurts in Berlin

22. Februar: Applied Sound Arts in Leipzig

31. März: Fritz Kalkbrenner in Leipzig

Pfingsten: WGT in Leipzig

08. Juni: Fury In The Slaughterhouse in Hannover

16. Juni: Dead Can Dance in Dresden

04. Juli: Familientreffen IX in Sandersleben

Musik aus der Konserve:

Meine Tonträgersammlung habe ich wieder um einige Stücke erweitert, aber auch MP3-Käufe tätige ich inzwischen häufiger. Es folgt eine völlig wertungsfreie Liste (Neuerscheinungen aus dem Jahr 2012 sind fett gedruckt) und – soweit vorhanden – mit Links zum Probehören bei Bandcamp, Soundcloud oder dergleichen. Eins noch: meine Highlights der 2012er Neuerscheinungen sind die „Distrust Authority“ von 100blumen und die „Symbiosis“ von Empusae. Auch die „Man Machine“ von Full Contact69 lohnt sich für eine eingehendere Betrachtung.
Morgen sollte in meiner Packstation noch die „Rotten Roma Casino“ (Ltd. Ed.) von Spiritual Front auf mich warten.

100blumen – Distrust Authority
2kilos & More – kurz vor5

2kilos & More – entre3villes
a-ha – Live at Oslo Spektrum (The final concert)
a-ha – East of the sun, west of the moon
a-ha – Hunting high and low
a-ha – Memorial beach
a-ha – Scoundrel Days
a-ha – Stay on these roads
Absolute Body Control – Tapes 81-89
Ah Cama-Sotz – Blood will tell
Ah Cama-Sotz -Declaration Of Innocence (MP3)
Ah Cama-Sotz – Mantra
Ah Cama-Sotz – Terra infernalis
Ah Cama-Sotz – The way to heresy
Austra – Feel it break / 2 CD Set Deluxe Edition
Björkk, Henrik N. – I End Forever
Blondie – Essential
Cat Rapes Dog – Biodegradable
Chris & Cosey – Songs of love & lust (MP3)
Deichkind – Arbeit nervt (MP3)
Die Antwoord – I Fink U Freeky (MP3, Song)
Empusae – Symbiosis
Empusae – The hatred of trees
Familjen – Det Snurrar I Min Skalle (MP3, Song)
Flint Glas – Circumsounds
Florence + The Machine – Ceremonials (MP3)
Florence + The Machine – Lungs (MP3)
Full Contact69 – Man Machine (Lim. Nr. 42)
Fun. – Some Nights
(MP3)
Gossip – A joyful noise (MP3)
Human R3Source – Transmitter
Hysteresis – Manifest
Job Karma – Oscillation Ritual (DVD)
Job Karma – Punkt
Job Karma – Tschernobyl
Moderat – Moderat/Deluxe Edition
Monolith – Compressed form
Monolith – Sub-system
Monolith – The inner core
Mr. Dupont – Retro Disko
Nine Inch Nails – The Downward Spiral
Noise Unit – Drill
Numan, Gary – Dead Son Rising
Numan, Gary – I, Assassin
Numan, Gary – Machine Music The Best Of Gary Numan (DVD)
Objekt/Urian – +Tonfragmente II+
ohGr – Welcome to collidoskope – Remixes (MP3)
Placebo Effect – Manipulated Mind Control
Rage against the machine – Rage against the machine
Scratch Massive – Nuit de Reve (MP3)
Sisters Of Mercy, The – First and last and always
Sisters Of Mercy, The – Floodland
Sisters Of Mercy, The – Vision thing
Sisters Of Mercy, The – Some girls wander by mistake
Sisters Of Mercy, The – A slight case of overbombing
Skinny Puppy – Live Bootlegged, Broke And In Solvent Seas
Soap&Skin – Lovetune for vacuum
Soap&Skin – Narrow
Sonic Area – Music for ghosts
(leider nicht so der Glücksgriff gewesen)
Synapscape – Positive pop
Syntech – P’som-sett
Syntech – Trans-Neptunian Objects
Tubeway Army – Replicas
Xabec – Using unused methods
V.A. – ElektroAnschlag No. 13 Final Edition CD-Box (Festival-Sampler)
V.A. – Maschinenfest 2012 (Festival-Sampler)

V.A. – Chillout lounge (3-CD-Box)
Soundtrack – Cliff Martinez ‎– Drive (Original Motion Picture Soundtrack)
Film: Control (Blu-ray)

Ich bin gespannt auf das Musikjahr 2013 und was es alles zu entdecken und zu sehen geben wird.

Euch und mir wünsche ich ein schönes und entdeckungsreiches Musikjahr 2013.

Als letzten Satz erlaube ich mir ein Zitat von John Miles:

„Music was my first love
and it will be my last.
Music of the future
and music of the past.“

(Und wer jetzt keinen Ohrwurm hat und selig lächelt, tut mir wirklich leid.)

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