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Wave Gotik Treffen 2011

WGT 2011 – I’ve got the blues. Nach 2 Tagen fühlt es sich an, als ob alles nur ein schöner Traum war. Lange hat man es herbei gesehnt, viel zu schnell geht es vorbei und doch sind die Gedanken noch beim Festival.

In diesem Jahr fand das 20. Wave Gotik Treffen – traditionell zu Pfingsten – in Leipzig statt.
Sehen und gesehen werden; Schaulaufen bis die Sohlen qualmen, Posen bis zum Hexenschuss. Nääää, nicht mit mir! Ich bin nach wie vor Verfechter des Standpunktes: auf die Musik kommt es an. Und auf Verkleiden hab ich da keinen Bock. Ich zieh mich so an, wie sonst auch.
Die Bandauswahl in diesem Jahr ließ es nicht zu, fern zu bleiben. Zu viele gute Acts wurden in den letzten Wochen und Monaten bekannt gegeben.
Das Ticket wurde geordert und der Veröffentlichung des Programmablaufes entgegen gefiebert. Diese brachte leider auch einige Ernüchterung mit sich, da es natürlich bei der Masse an Bands und aufgrund der verschiedensten Locations zu Überschneidungen und logistischen Unmöglichkeiten kommen musste. Einige davon betrafen auch meine Planungen, aber man muss eben versuchen, das Beste draus zu machen. Und ich denke, das hab ich auch ganz gut hin bekommen. Allerdings musste ich blutenden Herzens auf Camouflage, 100Blumen und Lustmord verzichten, da dies eine einzige Rennerei bzw. absolute Unmöglichkeit dargestellt hätte.

Das WGT startete dieses Mal schon am Donnerstag mit einer offiziellen Konzertreihe, aber wir zogen es – wie im vergangenen Jahr auch schon – vor, beim EBM-Warmup in der Villa dabei zu sein.

EDRIVER 69 in der Villa

EDRIVER 69

HUMAN R3SOURCE in der Villa

HUMAN R3SOURCE

Dort erlebten wir unsere ersten beiden Konzerte: HUMAN R3SOURCE (mit Sänger Jens haben Milli und ich uns die Wohnung vom Daniel geteilt) und EDRIVER 69.

Wow! Was für ein Auftakt. Beide Bands haben alles gegeben und dem begeisterten Publikum, welches nicht mehr still stehen konnte, ordentlich eingeheizt. Perfekter hätte der Start in das lange Musikwochenende nicht sein können. Ein herzliches Dankeschön an alle beteiligten Herren beider Bands.
Den krönenden Abschluss bildete ein Cover des großartigen Songs „Warm Leatherette“ von The Normal, bei dem Jens von HUMAN R3SOURCE Andreas gesanglich unterstützte. Jungs – macht mehr davon. Das war klasse!
Der Abend war aber damit noch lange nicht zu Ende  – es wurde weitergetanzt auf der Aftershowparty:

1. Floor: PuPPe & Paradroid (Oldschool-EBM, -Electro)
2. Floor:DJ Thorsten (Chamber Music e.V., Darmstadt / Objekt/Urian) & Herr Roth (Lärmbel#stigung, Leipzig) Industrial, Power Electronics & Noise
3. Floor: DJ Ragnar & [rechargeable] (80iger, Italo Disco)

Die Villa entwickelt sich irgendwie immer mehr zu meiner Lieblingslocation in Leipzig. Musikalisch gesehen. Architektonisch ist die Moritzbastei natürlich nach wie vor unerreicht.
Dass sämtliche Nächte durchgefeiert wurden und wir immer erst im Hellen nach Hause kamen, muss ich nicht extra erwähnen, nein?

Nach wenigen Stunden Schlaf begrüßten wir den Freitag mit einem ausgiebigen Frühstück mit Rühreiern und Speck, um gestärkt in den Tag zu starten.

Zero Degree im Pantheon/Kantine

Zero Degree

Der Weg führte uns ins Pantheon (früher Volkspalast). Ich war sehr angetan von der Location. Sehr gute Parkmöglichkeiten an der alten Messe, 2 beeindruckende Säle – die Kuppelhalle und die Kantine, verschiedene Bars und irgendwie alles recht nobel (und geschätzte 150 Toiletten – anstehen musste frau nicht).
Den Reigen eröffneten Zero Degree in der Kantine, die ich unplanmäßig anschaute und sehr begeistert war. Ambientklänge vom Feinsten, die einen in ferne Welten schweifen ließen. Manch einem fehlte eine Videoprojektion, aber ich brauchte die nicht. Das war Musik zum Augen schließen.
Nach dem Konzert gingen wir in den nahe gelegenen Supermarkt, um noch ein paar Sachen einzukaufen und überbrückten dann noch ein wenig Zeit vor der Halle – Freunde treffen, ein bisschen trinken (Ja, das darf auch mal sein), Spaß haben.

The Anti Group / T.A.G.C. im Pantheon/Kuppelhalle

The Anti Group / T.A.G.C.

Anschließend war die Kuppelhalle unser Ziel: The Anti Group / T.A.G.C. – ein Nebenprojekt von Clock DVA, die später am Tag ebenfalls auf dieser Bühne spielen sollten. Die Bühne selbst wurde nicht genutzt. Statt dessen wurde in den Zuschauerraum eine Art Zeltwürfel gebaut, an den passend zu den elektronischen, experimentellen Klängen Videoprojektionen von allen Seiten geworfen wurden und man nur die Silhouetten der Künstler darin sehen konnte.

Xabec im Pantheon/Kantine

Xabec

Nach diesem Auftritt stand in der Kantine schon Xabec in den Startlöchern, um wieder einmal mit sphärischem Ambientsound zu verzaubern. Obwohl ich eigentlich die Augen schließen wollte, ging dies in diesem Falle nicht, da der Auftritt visuell durch sehr schöne Videoprojektionen unterstützt wurde.
Nach einer kleinen Umtrunkpause am Auto (da ich nur Mitfahrer war, war das auch vollkommen okay) und noch ein paar lustigen Gesprächen ging es dann zum Konzert-Höhepunkt des Tages: Clock DVA!

Clock DVA im Pantheon/Kuppelhalle

Clock DVA

Wenn man was sehen konnte (der Raum war brechend voll), konnte man wieder die Videoprojektionen auf dem Leinwandwürfel sehen – also gleicher Aufbau wie bei T.A.G.C.. Hits gab es nicht wirklich viele – „The Hacker“ und „Soundmirror“ wurden dafür gleich doppelt gespielt. Aber was soll ich sagen – ich fand es gut. Doch… das war eine sehr schöne Zeit. 🙂
Zum Ausklang des Tages begaben wir uns wieder in die Villa zur Neulicht-Party, die auf allen 3 Tanzflächen für jeden etwas bot:

1. Floor: 20 years „Terror Dance“ mit DJ dRiLL, Guest DJs Jörn Karstedt & [rechargeable]
2. Floor: Apocalyptic Cocktails vs. Lärmbel#stigung
3. Floor: Postpunk, Deathrock, Indie, Minimal, Cold,- Gitarre,- New Wave, Batcave mit mine & DJane Whyolet (niemand Geringere als meine Maike! 🙂 – leider nur auf dem Raucherfloor) und subhuman mind

Am meisten freuten wir uns natürlich auf den Terror Dance, was aber leider nicht ganz so viel Spaß machte, wie sonst. Das lag aber keinesfalls an den DJs oder dem Clock DVA-Special, sondern schlicht und ergeifend an manchen Leuten im Publikum, die der Meinung sind, sich blöd herumschubsen zu müssen oder anders geartet wild rumzuflippen. Nicht, dass wir uns falsch verstehen – ich habe kein Problem damit, wenn die Leute Spaß haben und rumflippen. Ich habe ein Problem damit, wenn dabei aber andere, die einfach nur in der Musik abtauchen und tanzen möchten, dabei in Mitleidenschaft geraten. Die Tanzfläche in der Villa ist nicht die größte und war rappelvoll. Da macht es dann einfach keinen Spaß, wenn man dauernd gelatscht (ich hatte Turnschuhe an und keine Rangers mit Stahlkappen) und angerempelt und halb umgerissen wird. Da kann einem das Tanzvergnügen schonmal vergehen. Nichtsdestotrotz freue ich mich schon sehr auf den nächsten Terror Dance, denn musikalisch ist es immer sehr schön.

Agrezzior in der Agra

Agrezzior

Der Samstag verlief eher ruhig auf der Agra. Zu Agrezzior kamen wir leider zu spät und konnten nur noch das letzte Drittel (?) sehen. Der Auftritt war solide, der Sound in der Agra ist ja leider sowieso nie der Beste.
Da konzertmäßig nur noch der Hauptact auf dem Plan stand, hatten wir Zeit, in Ruhe shoppen zu gehen – also nichts wie rein in die Markthalle.
Klamotten haben mich absolut nich interessiert, also ran an die CD-Stände bzw. den einen Lieblings-CD-Stand. Ich habe ganze 2 Sampler gekauft – „Maschinenfest 2006“ und „Maschinenfest 2007“.
Leider ist mir dann die Lust vergangen, weiter zu stöbern. Ich finde, es ist in den letzten Jahren eine Unsitte geworden, wie die CD-Händler die angebotenen CDs darbieten: mit dem Rückentext zur Seite. In einer Schachtel. Nicht zu sehen. Man guckt auf die nichts sagende Oberkante einer CD und muss sich wirklich komplett durchblättern, was nicht immer möglich ist, wenn die Schachteln zu voll sind. Dann muss man die CDs sogar noch anfassen und rauszerren. Das hält sowas von unwahrscheinlich auf und nervt, dass ich es dann ganz bleiben lasse. Früher konnte man seinen Blick über die Beschriftungen der CD-Rücken schweifen lassen und dann gezielt zugreifen. Heute ist dies nicht mehr möglich. Und da sagen die Händler dann, dass sich die Kunden das so wünschen würden. Kann ich mir gar nicht vorstellen. Und ja – ich hätte gerne mehr CDs gekauft. Aber so hat das nicht gefetzt. Schade. Ich hoffe, das ändert sich bald wieder.

Front 242 in der Agra

Front 242

Nach einem unglaublich leckeren Dresdner Handbrot und einem Erdbeer-Crêpes ging es dann wieder in die Konzerthalle, wo sich Front 242 die Ehre gaben. Die Stimmung kam irgendwie nur halbherzig auf, bis dann die Technik komplett versagte und eine Viertelstunde erstmal nichts weiter passierte. Zum Glück konnte der Fehler behoben und das Konzert fortgesetzt werden. Und wie es fortgesetzt wurde! Always ahead! Großartig!
Unsere Aftershowparty spielte sich im Agra-Café ab. Die Stimmung im Freundeskreis war ausgelassen, die Musik gut, Maikes mitgebrachte Mischung (Johannisbeersaft/Wodka) war süffig – ich war verzaubert. Und verliebt. Henrik Björkk. *hach* Was für ein Mann. (Für alle, die nicht wissen, wen ich meine: er ist der Sänger von Pouppée Fabrikk und war auch im Café.)

Sonntag war der Tag des großen Verzichtes. Ich verzichtete auf 100Blumen, um ein bisschen Rennerei zu ersparen und ganz vergessen konnte ich Camouflage, die zeitlich nicht machbar gewesen wären. Auf Alkohol verzichtete ich auch, da ich an diesem Tag Fahrer war.
Wir fuhren sehr zeitig zur Parkbühne, bekamen dort auch einen guten Parkplatz und hingen dann dort ein bisschen ab. Musikmäßig riss mich bis zum Grund unserer Anreise dort nichts vom Hocker – bewusst angeguckt haben wir auch nichts, hören konnte man ja überall.
Hinweis an den Veranstalter: wie wäre es mal mit zusätzlichen Toiletten – und wenn es nur Dixis sind? Über eine Viertelstunde anstehen zu müssen, kann irgendwie nicht im Sinne des Erfinders sein. Dann ist es ja auch OK, wenn „Rudi Mooshammer“ und „Abbys Mutter“ Eintritt fürs Klo verlangen – den verdienen sie mit Sicherheit auch so, aber so wie es jetzt ist, ist es ein Witz. Aber das nur am Rande.

Pouppée Fabrikk auf der Parkbühne

Pouppée Fabrikk

Es war 20.50 Uhr – Pouppée Fabrikk betraten die Bühne – unterstützt von Stefan Nilsson von Spetsnaz. Wir erinnern uns: letztes Jahr im Oktober flog ich extra nach Stockholm, um sie zu sehen. Ich fand es gut, aber irgendwie passte das mit der Parkbühne nicht so richtig. Eine dunkle Halle wäre da besser gewesen. Finde ich. Aber ansonsten: super. Tolles Set, gute Stimmung, Jens trug Blessuren und ein zerrissenes Eintrittsbändchen davon. Alles richtig gemacht. 😉

Esplendor Geométrico im Werk 2

Esplendor Geométrico

Nachdem das Konzert vorbei, alle Fotos im Kasten, Jens‘ Bändchen ersetzt und auch sonst alle Smalltalks beendet wurden, fuhren Milli und ich ins Werk 2, um pünktlich zu Esplendor Geométrico anzukommen. Erst standen wir weiter hinten, wo der Sound irgendwie nicht ankam, dann trafen wir auf den guten Intox-Matze und hefteten uns an seine Fersen, um mittig etwa 5 Meter von der Bühne entfernt eine super Position zu ergattern. Auch hier erlebte ich wieder ein großartiges Konzert, welches noch hätte Stunden weitergehen können.

Recoil in der Agra

Recoil

Ging es aber nicht, so dass wir noch Zeit hatten, vom Werk in die Agra zu fahren und dort Recoil zu sehen. Was soll ich sagen? Das war DAS Highlight des diesjährigen WGTs. Mister Alan Wilder und Paul Kendall haben eine phantastische Atmosphäre geschaffen aus großartigen Soundkonstrukten und Videoprojektionen, dass es immernoch schmerzt, bei dem Konzert in Dresden nicht dabei gewesen zu sein. Absolut großartig diese strange hour. Als Überraschung kam noch Mr. Douglas McCarthy für den Song Faith Healer auf die Bühne. Ganz großes Damentennis!
Im Anschluss wechselten wir in die Agra 4.2, wo an jedem Abend verschiedene DJs auflegten. An diesem Abend waren es DJ Skullscraper & Borg (Dirk Ivens und Peter Mastbooms). Während musikalisch wirklich vom Feinsten aufgelegt wurde, war es aber doch ein Trauerspiel. Cybergothics fuchteln mit Leuchtstäben zu Monolith und Co., eine Polonaise wurde gebildet… ganz, ganz furchtbar schrecklich schlimm war das, was sich einem dort bot. Dazu Luft, die man schneiden konnte. Nee. Da waren die Abende vorher bei Weeeeeiiiiiitem besser.
Wir verabschiedeten uns dann irgendwann und schlenderten nochmal nahrungssuchend über das Gelände. Irgendwie hatten Milli und ich außer dem Frühstück noch gar nix gehabt. Hmmm… hab dann nochmal die Gunst der Agra-Stunde genutzt und noch ein Handbrot gegessen. Komme ja sonst erst nächstes Jahr wieder dazu.

NordarR in der Halle 15

NordarR

Am Montag hieß es, rechtzeitig aufzustehen und Sachen zu packen. Schon sind wir am letzten Tag angelangt. Autos vollpacken und auf zur Alten Messe in die Halle 15.
Pünktlich mussten wir sein für den Opener des Tages: NordarR! Ich sag nur: ANGRIFF! ALAAAAAARM! Das gab voll auf die Fresse, wenn ich das mal so sagen darf. André und Christoph wussten, dass Publikum in Schwung zu bringen und zu überzeugen. Hut ab, ihr beiden! Ich freu mich auf euren Gig auf dem Familientreffen in Sandersleben.

In The Nursery im Pantheon/Kuppelhalle

In The Nursery

Spontan ließ ich ein paar weitere Konzerte in der Halle 15 sausen und bin rüber ins Pantheon, wo im Kuppelsaal In The Nursery spielten. Ich wusste nicht, was mich erwartet und ließ mich einfach mitreißen. Es gefiel mir sehr gut, was ich dort hörte (sehen konnte ich leider nicht wirklich viel), wenngleich die Drums kraftvoller schöner gewesen wären. Wenn sie in jedem einzelnen Härchen gekribbelt und den Herzschlag angepasst hätten. Wir vermuteten, dass die Kuppelhalle wahrscheinlich Schuld dran war und zuviel absorbierte. Ich werde die Band im Auge behalten und würde gerne noch weitere Konzerte besuchen, wenn sich das mal ergibt.

Plastic Noise Experience in Halle 15

Plastic Noise Experience

Schweren Herzens mussten wir dann wieder zurück in die Halle 15, weil dort Plastic Noise Experience loslegen sollten. Dafür ließen wir Lustmord von uns ungehört zurück. Dies war leider nicht die richtige Entscheidung. Der Sound bei PNE war richtig mies und breiig. Das hat der gute Claus so nicht verdient, wie ich finde. Was ich allerdings auch finde: der Sängertausch (Steffen von Technoir brachte einen Song zum Besten?) hätte nicht sein müssen. Das passte ganz und gar nicht.

Dive in Halle 15

Dive

Zum Glück saßen beim Folgeauftritt andere an den Soundreglern und ließen somit das Konzert von Dive zu einem wahren Vergnügen werden. Bei Dive vergesse ich irgendwie immer die Zeit – und so war der Auftritt gefühlt leider wieder einmal viel zu schnell vorbei. *hach* Mein Lieblingsprojekt vom guten Herrn Ivens. Immer wieder gern. Das wird nicht langweilig.
Danach war erstmal wieder Pause während Hocico die Bühne betraten. Wir hätten auch ganz gerne mal das Gelände verlassen, aber als wir sahen, was sich davor abspielte, haben wir uns das ganz schnell anders überlegt: Menschen. Massen von Menschen, die in die viel zu kleine Location noch rein wollten und vermutlich mehrere hundert Meter Schlange standen. Und natürlich nicht mehr reingelassen wurden. Es tat mir sehr leid für die ganzen Leute, die extra wegen Hocico ankamen – das war sehr unüberlegt vom Veranstalter. Hocico sind zu groß für diese Location. Das war im vergangenen Jahr ähnlich, als plötzlich die Menschenmassen zu In Strict Confidence in den Kohlrabizirkus wollten. Solche Bands gehören in die Agra. Punkt.

Nitzer Ebb in Halle 15

Nitzer Ebb

Nun gut – wir waren drin und warteten auf Nitzer Ebb, die ein solides Set vorwiesen und nochmal alle Kräfte des Publikums mobilisierten. Das war ein sehr gelungener Abschluss einer 5-tägigen Party.

Dann setzte ich mich in mein Auto zur Heimreise. Verzaubert. Erschöpft. Hingerissen und doch noch recht neben mir stehend. High ohne Drogen. Es war eine rundum großartige Zeit und mir bleibt nur noch, alle zu grüßen und mich bei allen zu bedanken, die das 20. WGT zu dem gemacht haben, was es (für mich) war. Dank an die Bands, die Veranstalter und den allergrößten Dank natürlich an meine Freunde und Bekannte fürs gemeinsame Feiern und an Daniel & Eva für die Wohnung. Es hat mächtig gerockt. Bis zum nächsten Mal! 🙂

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2 Responses to “Wave Gotik Treffen 2011”

  1. shan_dark Says:

    Hi,
    ein schöner Bericht, liest sich gut. Wir waren bei ziemlich vielen Konzerten gemeinsam ;-). Ist ja immer alles subjektiv aber bei vielen Sachen habe ich es genauso empfunden wie Du. Bei Plastic Noise Experience fand ich den Sound so naja, der Sängertausch war fürchterlich (zum Glück nur 1 Lied) und die Halle ist ja schon ziemlich ätzend. Muss ja eine Zumutung sein als Band immer gegen die hässliche Wand da gegenüber zu starren und es war viel zu hell bei PNE. Warum haben die nicht die Bühne gegenüber vom Eingang aufgebaut? naja.
    War auch an dem Abend als Dirk Ivens in der AGRA aufgelegt hat und es war wirklich richtig gut (zumindest sein Set, DJ Borg war ja nun nix fand ich). Hab echt viel getanzt, aber diese Cybermeute und eine Polonaise zu ich glaub Portion Control kam da gerade, oder? Es war richtig richtig peinlich. Muss ja nicht immer bierernst sein alles, aber das war einfach nur Kindergarten. Ich hab die DJs währenddessen beobachtet, die damit auch nicht so recht umzugehen wussten und dann zum Glück Skinny reingehauen haben um etwas polonaiseuntauglicheres auf die Tanzfläche zu bringen.
    Den Gastauftritt von Douglas McCarthy bei Recoil habe ich ziemlich gut gefilmt: http://www.youtube.com/watch?v=O7B85TgCieI
    Das war einfach klasse!
    Meine Highlights waren dieses Jahr Clock DVA und Chris & Cosey. Darüber werde ich auch noch im Blog berichten.

    Liebe Grüße & bewahre Dir Deinen guten Geschmack ;o)!

  2. Sigrun Says:

    Huhu Jana,

    danke für den tollen Bericht!! Da ist FAST so als wäre man selbst da gewesen 😀
    Wir sehen uns Ende Juli!! LG aus Frankfurt, Sigrun

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