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Jahresrückblick 2010

2011 ist schon wieder 6 Tage alt und ich habe es noch nicht geschafft, einen Rückblick auf das Jahr 2010 zu werfen. In den letzten drei Jahren hab ich das immer pünktlich am 31.12. des selben Jahres geschafft – Asche auf mein Haupt, nun muss ich mich aber sputen.
Und wie bei jedem Rückblick weiß ich nicht genau, wie ich anfangen soll…

Ich denke, ich beginne wieder bei den nicht gemachten Vorsätzen. Mein Plan war es, 2010 Maiks alte Zimmer zu einem großen, neuen Wohnzimmer für mich umzugestalten. Geschafft habe ich dies leider nicht – ich scheiterte daran, auf neue Fenster zu sparen. Vier Stück hätte ich für das Vorhaben benötigt und immer wieder kam etwas dazwischen, was mich in weiter Ferne ein Fenster nach dem anderen leise weinend zerspringen hören ließ. Das war zum Beispiel mein neues Fahrrad, welches ich mir im Juni kaufte und auch die beiden Blitzfotos, die mich im Abstand von 10 Minuten auf dem Weg zum E-tropolis-Festival in Berlin darstellen (ganz fies übrigens – ich habe beide Male nicht mal mitbekommen, dass ich geblitzdingst wurde). Hinzu kamen natürlich noch diverse Urlaube, Konzerte und Festivalbesuche, die meinen „eisernen“ Sparkurs mächtig behinderten und mich vollends vom Weg abbrachten.

Außerdem (unerwähnt im Rückblick von 2009) wollte ich mir endlich mal ein neues Bett kaufen – auch das ist nichts geworden. Nunja… dafür hab ich ein tolles, neues Fahrrad. Mein Schaaaatz. Ich hoffe, es wird bald Frühling, damit ich mit ihm wieder ein paar schöne Runden drehen kann.

Tja. Im Großen und Ganzen kann ich also berichten: Planerfüllung liegt bei 0%.

Also hab ich die Altschulden mit ins neue Jahr genommen und verkünde hiermit feierlich meine Pläne 2011:

  • Wohnzimmer und 9 neue Fenster (nicht nur im Wohnzimmer neue, sondern in meiner gesamten Etage) → falls also Fensterbauer mitlesen: ich hab Interesse.
  • ein neues Bett (Malm von Ikea; 1,60m breit und in schwarzbraun wäre fein – falls mir jemand ein Geschenk machen möchte 😉 )
  • schön wäre auch ein neues Objektiv für meine Spiegelreflex, aber ich denke, die beiden oberen Punkte lassen keinen Raum für weitere Spielereien 😉
  • unbedingt mehr Sport treiben; ich habe meinen Vertrag in der Sportschule gekündigt – heißt: kein Kick-Thai-Boxen mehr (ich werde ja nicht jünger, nech?). Somit bricht ein unglaublich effektives Workout weg, welches ich nun dringend ersetzen muss. Nächste Woche geht’s also in die Fitnessbude für ein erstes Informationsgespräch.

Das soll es erst einmal gewesen sein mit den Vorsä… ähm… Plänen. Es ging hier ja auch eigentlich um den Jahresrückblick 2010.

Tja… was hab ich erlebt?

Der Januar brachte viel Spaß beim Mitternachtsrodeln hier in unserem Schlosspark. Fünf Leute, ein paar Thermoskannen, 3 Schlitten, ne Menge Schnee und ansonsten keine Menschenseele weit und breit – was für ein Spaß! Mal schauen, ob wir das in diesem Winter wiederholen können.
Eine Woche später war der Event-Tourist in mir schon wieder auf voller Fahrt und zwar in Hamburg bei Nitzer Ebb. Übernachtung auf der Reeperbahn und jede Menge Spaß – ein guter Start in das Eventjahr 2010.
Was ist ein Jahr ohne menschliche Enttäuschung? Nichts. Und so gab es sie dann schon am 29./30.01. beim Festival of Darkness in Braunschweig. Ergebnis: mal wieder ein Kontaktabbruch und mein langjähriger tagtäglicher Begleiter – das Pitchfork-Heptagramm als Halskette – verschwand in meiner Nachtschrank-Schublade. Das liegt natürlich nicht an Pitchfork, die mag ich nach wie vor uneingeschränkt, aber die Kette wollte ich ab diesem Abend nicht mehr tragen.

Der Februar war irgendwie nicht sooo sehr mein Monat: mir wurde der Fahrerspiegel abgefahren. Jedoch gab es aufmerksame Zeitgenossen, die sich das Kennzeichen und die flüchtige Fahrerin merkten, so dass mir der Schaden ersetzt wurde. Aber die Rennerei hat man ja erstmal.
Außerdem knarzten, nachdem ich den Gehweg vom Schnee und Eis befreit habe, meine Sehnen deutlich hörbar in meinem Unterarm – Sehnenscheidenentzündung im rechten Arm. Jippieh… oder eher: Aua. Über eine Woche krank geschrieben.

Im März besuchte ich aufgrund eines DAF-Konzertes Nadine in Bremen. Die obligatorische Shopping-Tour verlegten wir vom Esprit-Outlet und Weserpark/Waterfront in die Niederlande nach Groningen. Shopping war der totale Reinfall, aber gelacht haben wir viel – das ist alles so niedlich da; die Häuser, die Kühe, die Windmühlen, ja sogar die Sirenen *miiiiiiiiiiiii…* (Das Geräusch der Sirene im Vorbeifahren)
Nun ja. Wir haben es mal gesehen – Bremen ist da ergiebiger.

Der Juni brachte mir mein neues Fahrrad – hach, es ist so toll. Aber das erwähnte ich ja bereits.
Und dann war die WM. Ich mag ja Fußball überhaupt nicht, aber – Premiere – ich war bei der öffentlichen Leichenschau… ääähm… beim Public Viewing. Allerdings nur, wenn Deutschland auch gespielt hat – wir wollen ja nicht gleich übertreiben. Aber erstaunt hat mich das selbst – ich hatte die D-Farben im Gesicht und habe mitgefiebert (anfangs nur innerlich, später auch für andere sichtbar).
Es gab auch noch Familienzuwachs: Maik und Jana holten sich Johnny Cash – Arbeitstitel: Toni Maccharoni – ins Haus. Ein süßer, frecher, schielender, schwarzer Maikater. 🙂

Auch der Juli brachte für Maik und Jana Neues: So gurkten Maik und ich in den Spreewald (Achtung, Wortspiel…) und kauften dort für die beiden ein neues Auto.

Der August brachte Sternschnuppen und den Jahresurlaub, den ich mit Milli, Herdis und Christoph an der Ostsee bei Matze verbrachte.
Ach ja – und es ist eine Rose gewachsen. Genauer gesagt eine Gürtelrose. Und zwar bei mir. Zum Glück rechtzeitig erkannt und gebannt. Vorerst zumindest. Aber hin und wieder merke ich die Stelle, wo sie schlummert.

Im Oktober unternahm ich etwas, was ich schon seit mindestens 2007 machen wollte: ich flog nach Stockholm. Die schönste Stadt, die ich je sah. Da muss ich unbedingt nochmal hin.
Eine neue Spielerei, der ich seit dem ab und an fröne: HDR-Fotografie.

Vasa, HDR

Vasa, HDR

Im November fuhr ich mit Jana und Rastus nach Dresden zu Pitchfork – wir übernachteten dort und erwischten einen großartigen sonnigen Sonntag, um Dresden unsicher zu machen. Das war ein sehr schönes Wochenende.

Dresden, HDR; Blick von der Frauenkirche

Dresden, HDR; Blick von der Frauenkirche

Dresden, HDR; Frauenkirche

Dresden, HDR; Frauenkirche

Der Dezember hatte es auch nochmal in sich: die Reise nach Antwerpen zum BIMfest, die ich hier im Blog leider noch nicht erwähnt habe – das muss ich noch unbedingt nachholen; Stichpunkte habe ich zur Genüge gemacht. Ich hoffe, ich komme in den nächsten Tagen dazu.
Am 29.12. heirateten Ines und Heimo – und ich war Ines‘ Trauzeugin, was mich sehr ehrte.
Das Jahr ließen Maik, Jana, Nadine, Maike, David, Rastus und ich dann vom 30.12.-02.01. an der Nordsee in Hooksiel ausklingen. Das ist übrigens auch der Grund, warum der Jahresrückblick nicht rechtzeitig erschien.

Nun denn, konzentrieren wir uns auf das Wesentliche – die Musik.

Meine Top-3-Alben:

1. Amgod – Dreamcatcher
2. Pitchfork – Continuum Ride
3. Front Line Assembly – improvised.electronic.device

Konzerte: (die Highlights gibt’s in Farbe)

08. Januar 2010
Nitzer Ebb
Markthalle, Hamburg

15. Januar 2010
Nitzer Ebb
Strasse E, Dresden

29. Januar 2010
Festival of Darkness
Mr. Dupont, Din (A) Tod, Jäger 90, Mina Harker, Rabia Sorda
Meier Music Hall, Braunschweig

06. März 2010
Electric Weill
Rummelsnuff, HUMAN R3SOURCE
AJZ; Dessau

19. März 2010
Deutsch Amerikanische Freundschaft, No More
Tivoli, Bremen

26. März 2010
ELEKTROANSCHLAG Nº11 / Tag 1
NOGO!, Baxter Lilly, Spherical Disrupted, S:CAGE, Subheim, 13th Monkey, OIL 10, Absolute Body Control
Alte Tenne, Brauerei, Altenburg

17. April 2010
„FRONT 242 Vintage Concerts“ German Club Tour 2010
Front 242, Orange Sector, Soldout
Markthalle, Hamburg

30. April 2010
Diorama, Jäger 90
Musikzentrum, Hannover

20. Mai 2010
WGT-EBM-WARMUP
Coinside
Villa, Leipzig

21. – 24. Mai 2010
19. Wave-Gotik-Treffen
Freitag: Conjure One, Kirlian Camera
Samstag: Orange Sector, Rabia Sorda, X-Marks the Pedwalk, Leaetherstrip
Sonntag: Biomekkanik, Auto Auto (nebenbei), S.P.O.C.K, Elegant Machinery, Welle:Erdball
Montag: K-Bereit, Monolith, Trial, In Strict Confidence (die letzten beiden Titel), Klinik
Leipzig

26. Juni 2010
E-tropolis
Patenbrigade: Wolf (leider nur die letzten beiden Songs), KMFDM, Leaetherstrip, DAF, Mind.In.A.Box, Hocico
Columbiagelände, Berlin

01. – 03. Juli 2010
Familientreffen VI
Donnerstag: The Eurofightaz
Freitag: A.D.A.C. 8286, Octoberland, SPARK!, DBS, C.C.C.P.
Samstag: Turnbull A.C.s, Groupe-T, AAAK, Schwefelgelb
Sportplatz, Sandersleben

24. – 25. Juli 2010
VI. Amphi Festival 2010
Samstag: Project Pitchfork, Skinny Puppy
Sonntag: Rabia sorda, Front Line Assembly, Eisbrecher
Tanzbrunnen, Köln

07. – 08. August 2010
M’era Luna Festival 2010
Samstag: Brendan Perry, Laibach, Nitzer Ebb, Sisters Of Mercy
Sonntag: Punish Yourself, Hanzel & Gretyl, Skinny Puppy, 2 Songs Placebo
Flugplatz Hildesheim

01. Oktober 2010
Front Line Assembly, Mind.In.A.Box
Musikzentrum, Hannover

07. Oktober 2010
Front Line Assembly, Mind.In.A.Box
Debaser Slussen, Stockholm, Schweden

08. Oktober 2010
Le chat mort
O’Connell’s, Stockholm, Schweden

09. Oktober 2010
Bodyfest
No sleep by the machine feat. Stockholm Wrecking Crew, SPARK!, Pouppée Fabrikk, Front 242
Klubben/Fryshuset, Stockholm, Schweden

03. November 2010
Hanzel und Gretyl – Bierhaus Blood Tour 2010
Hanzel und Gretyl, Notes From Underground
Musikzentrum, Hannover

12. November 2010
Electronic Dreamz Festival
Human R3Source, Frontal, Necro Facility, Jäger 90, Orange Sector
Meier Music Hall, Braunschweig

13. November 2010
Project Pitchfork
Alter Schlachthof, Dresden

04. Dezember 2010
Welcome To Stomping!
Aggrezzior, Sequenz-E, Autodafeh; SPARK!
Beatclub, Dessau-Roßlau

17. Dezember 2010
BIM-Pre-Fest
Sixth June, esplendor geometrico, Portion Control
TRIX XL, Antwerpen, Belgien

18. Dezember 2010
Belgian Independent Music Festival (BIMFest)
Din-A-Tod (den Schluss), Sturm Café, Twice a Man, De Brassers, Autodafeh, The Bollock Brothers, The Kids, Laibach, DAF
TRIX XL in Hof Ter Lo, Antwerpen, Belgien

„Meine“ Band 2010:
Pouppée Fabrikk. Endlich ist der Knoten gerissen und mir die Musik nicht mehr zu brachial. Diese Erkenntnis bewog mich zu dem Stockholm-Trip.

Tja, ich glaube, viel mehr kann ich zum vergangenen Jahr gar nicht sagen.

2011 startet morgen in die Event-Saison mit dem Planet Myer Day in der Leipziger Moritzbastei. Ich freu mich drauf und über die Freikarte vom Alternativmusik.de – Gewinnspiel.

Bin gespannt, was 2011 an musikalischen Schmankerln bereit hält.

In diesem Sinne: Ich hoffe, ihr seid gut reingerutscht und habt ein großartiges Jahr 2011.

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