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wasser bis zum horizont – rügenurlaub

im folgenden lesen sie einen reisebericht.
die protagonisten:
jana s.
alex
franziska
jana b.

01

irgendwann in der nacht vom freitag, 22.08.2008 auf samstag, 23.08.2008;
irgendwo in der meier music hall in braunschweig
es wird gewitzelt… von wegen tussen. das auto wird ja wohl reichen.
nach aussage von franziskas vater bedeuten 4 mädels allein schon 28 paar schuhe.
ja, nee. is klar, ne? nie im leben!
*mit.den.fingern.abzähl*
1x rangers + 1x pseudochucks + 1x sandalen + 1x turnschuhe + 1x badelatschen + 2x badeschuhe = … ups…. ok. meinen anteil habe ich erfüllt.

samstag, 23.08.2008
tasche packen.
7 paar schuhe? *check*
5 röcke? *check*
1 kleid? *check*
mehr als genug unterwäsche? *check*
socken, leggins, strumpfhosen, kniestrünpfe? *check*
mehr als genug t-shirts? *check*
2 tankinis, 1 badeanzug? *check*
wohlfühlhose? *check*
3 strickjacken? *check*

(ääähhh? wie lange sind wir unterwegs? 8 tage?)

2 basecaps? *check*
laufsachen? *check*
schlafzeug? *check*
bettwäsche? *check*
handtücher? *check*
sonnencreme? *check*
regenschirm? *check*

naja… und so weiter… ihr wisst schon.

2 strandmuscheln? *check*
3 lenkdrachen? *check*
1 schwimmbrett? *check*
1 bügelbrett? *check*   ( wir wollten stenciln)
stencilsachen? *check*

naja, das übliche eben, was man so zum ostseeurlaub mitnimmt.

irgendwann war dann alles soweit gepackt, dass der sonntäglichen abreise nichts mehr im wege stand. außer dem unguten gefühl, dass das auto schon rappelvoll ist und erst die beiden janas an bord sind und alex und franziska ja auch noch mit gepäck mit wollten.

eine halbe stunde später bei alex‘ eltern zeigten sich die wahren tetriskönner und die massen an gepäck verschwanden irgendwie in dem auto, alle rein und auf geht’s auf große fahrt. mit urlaubsmusik, versteht sich *sommer palmen sonnenscheiheiiin.. waaaaas kann schööööner sein? mit diiiiir aaaaalleiiiiin, kann es noch schöööööner sein*

unterwegs: regen, kleine blaue hoffnungsschimmer durch die dicken dunkelgrauen wolken, sintflutartige niederschläge, sonne.
baustellen, aber keine nennenswerten staus. aber die ansage, dass der rügendamm dicht ist. also ausweich auf die glewitzer fähre… dann sehen wir die brücke eben nicht. *pöh*
fähre war toll. 😎

in sellin in der extrem tollen wohnung angekommen, eingerichtet, internet nicht zum laufen gebracht.
gegessen. kompliment an alex: kartoffelspalten, getrocknete tomaten, alle möglichen kernsorten, fetakäse –> das ganze in den ofen und dann mit quark gereicht —> extremst lecker!
abends dann noch an den strand zur seebrücke gegangen. unter uns: weihnachten ist n scheiß dagegen. sowas beleuchtetes. dass die keine angst haben, dass da flugzeuge landen wollen. *g*

montag, 25.08.
das internet funktioniert. endlich 🙂
allerdings nicht an rastus‘ schleppi. aber wir hatten ja noch 2 andere dabei, an denen es dann klappte. 😎
nochmal im hellen an die seebrücke (die treppe ist mal mächtig hoch und steil) und den strand gegangen, in der touristinfo gewesen;
fischbrötchen gegessen; so danke, das reicht dann auch für den rest des urlaubs. (nein, es war nicht schlecht, aber ein weiteres wollte ich dann trotzdem nicht mehr.)
mit dem rasenden roland nach binz geschlichen.
ach ja… erwähnte ich schon, dass wir ne attraktion sind? alle gucken.
„seid ihr ne gruppe?“ – „höh?“
ja, die neuen spicegirls… aber erzähl’s keinem weiter, wir sind incognito unterwegs… 

02

der erste, der dann von uns ganz freundlich gegrüßt wurde, war ein älterer herr in binz, der sich ja beinahe die halswirbel ausgerenkt hätte…
binz war… tja… na ganz schön überlaufen irgendwie.
abends dann zurück in der wohnung zauberte franziska für uns fallafel. na sowas tolles. auch ein riesen kompliment an franziska für diese kulinarische glanzleistung.
abendliche unterhaltung: dirty dancing.

dienstag, 26.08.
da das wetter nicht wirklich nach strand schrie, fuhren wir nach putgarten, um zum kap arkona zu laufen. von den leuchttürmen aus gingen wir ein stück die steilküste entlang, um dann eine hölzerne treppe zum strand runter zu gehen. steine. massen von steinen.
ab da standen die welten von alex und jana s. kopf und sie bewegten sich nur noch in gebückter haltung, jeden stein umdrehend, vorwärts.
franziska und ich mussten schon ziemlich grinsen. obwohl ich selbst ja nicht wirklich besser bin. da soviel zeit war (gebückt kommt man nicht so schnell vorwärts :D), habe ich wieder unmengen von fotos gemacht.
am strand ging es dann zum nächsten fischerdorf, dessen namen ich allerdings vergessen habe. oh, google maps flüstert mir gerade den namen vitt zu. also, wir sind nach vitt gelaufen, wo es dann die dritte jana im bunde gab in form eines bootes.
und es gab extrem leckere crêpes. wahlweise mit apfelmus oder rote grütze und dazu oberlecker noch vanillesoße.
so gestärkt liefen wir wieder nach putgarten zum auto.
in glowe hielten wir auch nochmal, damit wir bei der ganzen steilküstenaction auch mal ne düne zu gesicht bekommen.

03

um das abendessen habe ich mich dann an diesem tag gekümmert: es wurde gewrapped.

mittwoch, 27.08.
das wetter war immer noch recht kühl, so dass wir uns für den königsstuhl entschieden. nach einer 3km wanderung mit umweg zum opferstein  und einem freundlichen gruß an die höhenangst bei der viktoriasicht stärkten wir uns kurz und stiegen dann eine treppe mit 412 stufen hinab an den – wieder einmal sehr steinigen – strand.
wieder wurden steine umgewühlt und unmengen an fotos gemacht.
allerdings war es hier nicht so entspannt wie am kap arkona, da hier doch irgendwie massen von menschen waren.

04

nach einer sammelaktion ging es dann die 412 stufen wieder rauf, um dann mit dem bus wieder zum parkplatz zu fahren.
abendessen machte jana s. es gab einen super leckeren reis-tomaten-auflauf.

donnerstag, 28.08.
vormittags war nochmal die „bummelmeile“ von sellin angesagt: ansichtskarten kaufen, softeis (schoko-vanille, wie sich das gehört *g*).
anschließend wurden die badesachen gepackt und der selliner südstrand gestürmt (an die seebrücke wollten wir nicht).
unser tolles camp haben wir zum ersten mal aufgebaut und unsere tolle flagge eingeweiht, die alex ein, zwei abende zuvor gestencilt hat. 🙂
wie war das? pirates of the baltic, ahoi! 😎

05

den nachmittag verbrachten wir dann karten schreibend und lesend.
abends gab es „resteessen“, welches wieder ein phantastisches dinner wurde… *g*

freitag, 29.08.
wir entschieden uns für einen gepflegten mix aus kultur und strand, indem wir nach prora fuhren.
wir sahen uns den kraft-durch-freude-komplex an. was für ein monstertrümmer. unglaublich.
die ausstellung war dann durchwachsen. der kdf-teil war wirklich sehr interessant. der rest (nva-ausstellung, leben im osten, nähmaschinen, usw.) war nicht so berauschend, da alles doch sehr lieblos hingeklatscht wirkte.
wir sind dann an den strand gegangen und haben dort unser camp errichtet, aber nicht für 20.000, sondern nur für uns 4. 😎

06

abends gab es dann zur abwechslung mal stulle mit brot. bzw. den unzähligen finn-toast, den wir dabei hatten.

samstag, 30.08.
sonne, strand und meer. was will man mehr?
gegen mittag stürmten wir wieder den südstrand in sellin, errichteten wieder unser girlcamp und ließen die welt welt sein.
wir stürzten uns wagemutig in die fluten (alex und ich jedenfalls), lagen faul rum, sonnten uns, schliefen, lasen, fotografierten, entspannten uns… *hach*
schade, dass es nicht mehr von diesen tagen gab.

07

abends waren wir noch schön essen zum abschied. italienisch.
und danach kamen wir am crêpes-stand vorbei… so stilvoll… sonst war der zu… und da war er auf… leise liefen chansons von édith piaf… das hatte stil… und wir dann ne nachspeise.

08

danach kugelten wir nach hause.
… wo wir leider schon wieder mit packen beginnen mussten…

sonntag, 31.08.
aufbruchstimmung. alle sachen sind gepackt, der kühlschrank leer, das letzte frühstück hinter uns…
ein letzter blick… tschüss dann.
halb 10 fuhren wir mit dem vollgepackten auto an den südstrand, um noch einige stunden die seeluft zu genießen.
abfahrt war dann 14 uhr und ein softeis später.

wieder stau auf dem rügendamm angekündigt. also wieder die fähre genommen.
ankunft im harz gegen 20 uhr.

es war ein wirklich superschöner urlaub mit euch mädels. ich würde mich freuen, wenn wir das wiederholen würden. 🙂

One Response to “wasser bis zum horizont – rügenurlaub”

  1. jahresrückblick 2008 | EBM-Mietze Says:

    […] da soll man ernst bleiben… vom 24. – 31. waren sommer, palmen, sonnenschein angesagt: rügenurlaub mit jana, alex und […]

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