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das amphi-festival 2008

lange haben wir uns drauf gefreut auf *das* festival des jahres (meiner meinung nach) – und nun ist es auch schon wieder vorbei. die rede ist vom amphi-festival, welches am vergangenen wochenende (19.+20.07.2008) auf dem kölner tanzbrunnen statt fand.

am freitag ging die reise los; mit einer stunde verspätung starteten mein bruder maik, seine freundin jana, ela, marcel, rastus und ich richtung köln. in goslar sammelten wir noch den herrn alpha ein und kamen dann kurz nach 21 uhr in köln in unserem – achtung – *tusch* – 4-sterne-hotel, dem radisson sas, an.

nicole, darki, claudi, micha und antje sind schon einige stunden vor uns eingecheckt und befanden sich in der kölner altstadt.

nachdem wir unsere zimmer bezogen hatten, machten wir uns auch auf den weg, gingen zum dom und dann in die altstadt und fanden dort ein italienisches restaurant, in welches wir einkehrten.
gegen mitternacht machten wir uns wieder zurück auf den weg ins hotel und ließen den tag ausklingen.

pünktlich halb 10 am samstag trafen sich dann einige von uns im frühstücksraum und erkundeten das reichhaltige und wirklich tolle frühstücksbuffet. von brötchen, über rühr- und spiegeleier und speck, würstchen und gekochten eiern bis hin zu müsli und obst war echt alles vertreten, was man sich für ein frühstück vorstellen kann. das war wirklich eine wucht; und das war auch gut, denn schließlich mussten wir für den tag ja eine grundlage schaffen.

nach dem frühstück sind maik, jana, frank und ich zum dom gegangen, da maik und frank das erste mal in köln waren. allerdings konnten wir uns nicht lange drinnen aufhalten, weil gerade das 12-uhr-gebet bevor stand. da sind wir dann lieber rechtzeitig geflüchtet. ;o)

wir mussten uns sowieso beeilen, da wir uns noch mal fürs festival aufhübschen mussten und der erste act schon um 13.55 uhr auf dem plan stand: zeromancer.
leider haben wir es nicht ganz rechtzeitig geschafft, sondern sind erst ca. ab der hälfte dabei gewesen. ich seh die jungs immer wieder gerne und freue mich auch schon aufs nächste mal.

im anschluss spielten welle:erdball – eine viertel stunde zu früh. auch sie haben mich wieder überzeugt und die bühnenshow fand ich sehr cool: sie hatten einfach eine malerfolie aufgespannt, die während des konzerts besprayt wurde. schöne idee. 🙂

danach ging es dann ins theater, wo das abschiedkonzert von haujobb gespielt wurde. das bedaure ich sehr – ich habe sie am samstag zum ersten mal gesehen und fand das konzert wirklich sehr gut. nun weiß ich eben aber leider auch, dass es auch gleichzeitig das letzte konzert gewesen ist. die ansage vor dem letzten song war auch ergreifend. sie seien zu alt und müde und machen nun jüngeren acts platz… wirklich schade.

aber der abschied von haujobb ist ja nicht gleich der abschied von daniel myer und so kam es, dass wir ihn beim covenant-auftritt gleich wieder am keyboard sahen.
covenant waren souverän wie immer, aber das outfit wird langsam ganz schön langweilig. eskil – häng doch bitte endlich den weißen anzug an den haken.

rotersand spielten anschließend im theater auf. ich muss sagen, dass sie mich ja eigentlich nie so richtig interessiert hatten, aber bei dem festival in hamburg hatten sie mich doch überrascht. sehr nette geschichte das.

draußen gab es dann meinen headliner des samstags: oomph!
während die anderen bei combichrist waren, freute ich mich, dero und co. nach längerer zeit endlich mal wieder zu sehen. sie haben das publikum ordentlich gerockt, auch wenn hauptsächlich nur neuere sachen gespielt wurden. aber auch die haben spaß gemacht.

nach einer shopping- und futterrunde kehrten wir noch kurz am strand ein, welcher ziemlich cool war und einen schönen blick auf die skyline am anderen rheinufer bot.
danach gings noch kurz zur aftershowparty, bis wir dann wieder richtung hotel aufbrachen.

am sonntag wollten wir ursprünglich mit dem welle:erdball-kinofilm „operation:zeitsturm“ in den festivaltag starten, aber da dieser schon um 10.30 uhr begann, haben wir das leider nicht geschafft. wir waren doch zu fertig vom samstag und hielten uns lieber gemütlich beim frühstück auf.
dadurch schaffte ich aber auch nicht die band, die marius mir empfohlen hatte, anzusehen: spiritual front.

statt dessen kamen wir pünktlich zu spectra*paris im theater an. ich fand es einfach unglaublich toll. was für ne super stimme, phantastische songs, tolle atmosphäre. sehr toll und absolut empfehlenswert. ganz großes kino.

anschließend bin ich schnell raus zur hauptbühne geflitzt, um die letzte instanz zu sehen. zwar habe ich den anfang verpasst, aber das konzert selbst war mal wieder sehr schön. ich mag sie.
„rapunzel“ gab es in einer alice-cooper-poison-version. das hat gerockt. 🙂

nach der instanz spielten das ich. sympathisch wie immer, aber wir sind dann zwischendurch noch mal zum strand gegangen und haben dort kurz gechillt.
ach ja – ich weiß echt nicht, wie er das mit den augen macht. unglaublich…

nach einem heftigen regenguss haben wir uns dann suicide commando angesehen, was ich aber eher belanglos fand.

danach dann mein highlight und der grund meiner anwesenheit: project pitchfork.
grandios wie eh und je und mit sara noxx als überraschungsgast. zusammen performten sie den „earthsong“.
gut gelaunt gabs dann noch einen mix aus timekiller und der deutschmaschine. und am ende des auftritts wünschte uns peter noch viel spaß mit der dancing-queen steve.

and one legten dann mit ner 80er-show los. allerdings konnte ich nicht lange bleiben, weil ich ins theater musste.
so ist mir leider entgangen, dass peter und scheubi bei timekiller mit auf die bühne kamen. das wurde mir dann erst am montag beim frühstück erzählt, dass ich das verpasst habe. sehr schade das. 🙁

der grund, warum ich ins theater gegangen bin, hieß diary of dreams. ich hatte mir fest vorgenommen, sie endlich mal komplett und in voller länge zu sehen. das hat sich auch absolut gelohnt. ein sehr schöner und professioneller auftritt. wirklich phantastisch.

nach ca. 2 stunden spielten dann – mit einer halben stunde verspätung – endlich die headliner des festivals im theater: die krupps. was soll ich groß sagen? ich steh drauf.
coole setlist, super konzert. gerne jederzeit wieder.

danach sind wir dann wieder zurück ins hotel gekrochen – zu mehr und vor allem eleganteren bewegungen – waren wir nicht mehr im stande. ;o)

um halb 10 haben wir uns zum frühstück getroffen und sind dann gegen halb 12 ausgecheckt und gen heimat gefahren.

zum festival generell lässt sich sagen: die location mag ich. der strand war toll. die preise waren unverschämt (ne kleine flasche cola light für 4 €!) – ich weiß, die veranstalter können da nichts für, das kommt von den messebetreibern.

grundsätzlich muss man ja wirklich sagen, dass das festival sehr besucherorientiert ist – aber es gibt dennoch einige organisatorische dinge, die besser geregelt werden könnten. beispielsweise der ausgang aus dem theater. es ist schon total ungünstig, wenn der durch die schlange der ans-klo-ansteher geht und dann ein stau entsteht. luft ist dort dann mangelware, gerade für kürzere leutchen wie mich – ich dachte zwischenzeitlich, dass ich umkippe.

ansonsten wurde die toilettensituation sehr gut gelöst. ein festival ohne dixis – sehr toll.

ebenfalls wirklich innovativ war, dass auch leute ohne akkreditierung, also normale festivalbesucher wie du und ich, spiegelreflex-kameras mitnehmen durften. das fand ich wirklich klasse. allerdings muss ich dazu sagen, dass ich meine dslr dann doch lieber im hotel gelassen und „nur“ meine panasonic mitgenommen habe. das war mir irgendwie sicherer bei dem wetter. es hat sich auch als richtige entscheidung herausgestellt, da ich eigentlich nur über kopf fotografieren musste. meine spiegel hat zwar die livevorschau, aber über kopf ist das trotzdem blöd. irgendwie hab ich das gefühl, dass alle immer größer oder ich immer kleiner werde… ;o/
naja und wegen der dslr – ich hab ja noch kein tele dafür. da war die pana dann doch die bessere wahl für mich.
aber wie gesagt: das angebot fand ich klasse von den veranstaltern. vielen dank dafür. 🙂

das wetter war sowas von durchwachsen – am samstag haben sich meine träger in die schultern gebrannt und am sonntag ist man fast weggeflogen und es hat regelmäßig geregnet.

shoppen konnte man auch mal wieder sehr gut.
out of line hat mir wieder was auf die ohren beschert:
spectra*paris – „dead models society“
kirlian camera – „invisible front. 2005“
dismantled – „post nuclear“
die krupps – „too much history vol. 1+2“
dank emso hab ich wieder was zum anziehen:
haujobb-girlie, pitchfork-girlie und fla-wollmütze
der sockenstand war auch wieder da:
gleich 4 paar kniestrümpfe musste ich mir kaufen, geringelt und mit schleifchen und irgendwie voll süß. *g*
na ja, dann noch buttons und lederbänder.
jep… es war ein teures wochenende. *g*

ach ja – die kulinarische erkenntnis des wochenendes: warum zum henker habe ich bisher immer nur crêpes mit apfelmus gegessen? das mache ich nie wieder! es leben die crêpes mit nutella-banane! *g*

das lass ich jetzt mal so als schlusswort hier stehen. ;o)

ach nee… eins noch: mehr bilder gibt’s wie immer im event-tourismus auf meiner website www.gungirl.de

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